Geschichte
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LANDKARTENVERLAG

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Der Vermessungsingenieur Robert Fritsch Senior gründete im Jahr 1949 in Hof an der Saale ein Kartographisches Institut. Er stellte Zeichnungen für Landkarten und Stadtpläne her.
Hier kamen Techniken wie Tuschezeichnungen, Kolorationen und Wischtechniken bzw. Radierungen zum Einsatz. Trägermaterial war hauptsächlich transparentes Papier welches seitenverkehrt bearbeitet wurde.
Der erste Geschäftsraum wurde bald zu eng. 1956 wurde ein Haus mit neuen Geschäftsräumen gebaut und es konnten die ersten Mitarbeiter eingestellt werden.
Durch die Genauigkeit, die exakte Detailbearbeitung und das gut lesbare Kartenbild erwarben sich die Fritsch Landkarten schnell einen guten Ruf weit über die bayerischen Grenzen hinaus. Der Verlag entwickelte sich schnell, so war 1962 wieder eine Betriebsvergrößerung notwendig.
Inzwischen wurde mit Gravurtechnik, Fotosatz und Astralonkopie gearbeitet.
Die Anzahl der Mitarbeiter stieg ständig weiter an. Nach wenigen Jahren musste man bereits wieder feststellen, dass Platzmangel herrschte.
Robert Fritsch Senior wurde durch seinen plötzlichen Tod im November 1969 aus einem arbeitsreichen Leben gerissen. Seine Pläne zur Betriebsvergrößerung konnte er nicht mehr verwirklichen. Er hatte seine Karten zu einem Spitzenerzeugnis in der Branche der Kartographie entwickelt.
1970 übernahm Robert Fritsch Junior, er war eigentlich Beuingenieur, die Fortführung des Verlages in zweiter Generation. Die Anzahl der Karten und Mitarbeiter stieg weiter an und auch das Verbreitungsgebiet wurde stetig größer.
Nun wurde die bereits geplante erweiterung des Betriebes erneut in Angriff genommen.
Der Neubau eines Geschäftshauses (siehe Foto oben) konnte 1980 bezogen werden. Er brachte eine vergrößerung der Nutzfläche von bisher 250 qm auf ca. 650 qm mit sich.
Die größeren Räume schafften die Vorraussetzung für die Umstellung auf moderne Reprografie- und Filmbelichtungstechniken.
Seit 2003 investierte der Fritsch Landkartenverlag mehrere hundert tausend Euro in die Erstellung neuer Wanderkarten auf digitaler Basis. Diese Karten können nun auch mit Handys und PDAs verwendet werden.
Seitdem werden auf modernsten Computern alle Daten der Karteninhalte neu erhoben und angepasst.
2005 übernimmt Carsten Fritsch, Dipl.-Ing. für Kartographie, den Fritsch Landkartenverlag in dritter Generation.
Seine Frau, Monika Augstein-Fritsch, unterstützt ihn bei der Weiterentwicklung des Betriebes.
Im Jahr 2008 umfasst das Programm des Fritsch Landkartenverlages ca. 100 verschiedene Kartenwerke.
Die Aktualisierung der Wanderkarten erfolgt in einem ca. 5 Jahres Rhytmus in guter Zusammenarbeit mit den Wandervereinen, Ämtern, Tourist-Informationen und qualifizierten Mitarbeitern.
Der Vertrieb erfolgt über den Groß- und Einzelhandel sowie über die Verlagsauslieferung. Den neuen Trends in der Freizeitgestaltung folgend, runden Wanderkarten, Freizeitkarten und Wintersportkarten des Bild der Angebotspalette des Fritsch Landkartenverlages ab.